Was tun, wenn ein lieber Mensch verstirbt?
In den Tagen des Abschieds muss vieles bedacht werden. Folgende Hinweise können Ihnen helfen, den Überblick zu behalten:
Zunächst können sie sich an das Bestattungsinstitut wenden. Der Bestatter nimmt Kontakt zum Pfarramt auf, er ist auch informiert, welcher Seelsorger sich an diesem Tag bereit hält.
In Absprache mit dem Bestattungsinstiut können sie den Verstorbenen auch noch einige Zeit zu Hause behalten, wenn Sie in Ruhe Abschied nehmen möchten.
Das erledigt der Bestatter für Sie:
- Er notiert sich beim ersten Besuch alle wichtigen Angaben.
- Er informiert das Pfarrbüro
- Er übernimmt für Sie die erste Absprache und Terminklärung.
- Er verständigt sich mit dem Pfarramt.
- Er nimmt Kontakt auf, mit dem Leiter der Beerdigungsliturgie.
- Er nimmt für die Zeitungen die Todesanzeigen entgegen.
- Er macht ihnen einen Vorschlag für das Andenkenbildchen
und gibt ein Bildchen an das Pfarrbüro für das Buch zum
Totengedenken, das in den Kirchen der Pfarrgemeinde ausliegt.
Das Pfarrbüro übernimmt folgende Aufgaben:
- Info an Priester, Gemeindereferentinnen oder Diakon für den Tag der Beisetzung und/ oder Aussegnung
- Kontaktaufnahme des Seelsorgers mit der Familie des/der Verstorbenen
- Glockengeläute (Ausläuten)
- Verständigung der Vorbeter für Totengebet oder Rosenkranz
- Verkündigung im Gottesdienst, Aushang im Schaukasten an der Kirche
- Verständigung der Mesnerin, Ministranten für die Beisetzung und die Gestaltung des Seelenamtes.