Rubrik Ehrenamt

 
Unter dieser Rubrik stellen sich ehrenamtlich Engagierte, Einzelpersonen oder Gruppen vor und berichten davon , wo und warum sie mit ihren besonderen Gaben für andere Menschen aktiv werden.
 
Wir freuen uns, wenn auch Sie sich hier zu Wort melden! 
Bitte beantworten Sie dazu folgende Punkte und lassen Sie uns Ihre Ausführungen zukommen.
•    Name der Person oder der Mitglieder der Gruppe
•    Wie engagiere ich mich/ wir uns?
•    Warum engagiere ich mich/ wir uns? 
•    Was von dem, was mir/uns besonders gut liegt, kann ich/können wir hier einbringen?
•    Ist es ein dauerhaftes Engagement oder ein Projekt? Wieviel Zeitaufwand ist notwendig?
•    Was ich/wir außerdem zum Thema Ehrenamt noch sagen will/wollen.
Sie können uns Ihre Antworten per Mail an ehrenamt@se-madonnenland oder direkt über das Pfarrbüro zukommen lassen.
 
Viel Spaß und Inspiration beim Lesen der bereits gesammelten Berichte.
 
Aus Pfarrblatt Nr. 13 vom 23. Dez. 2023 – 21. Jan. 2024
Dieses Mal möchte ich als Ehrenamtskoordinatorin die Gelegenheit nutzen und von meiner Arbeit berichten: 
Ich bin mittlerweile seit 2 Jahren als 50%-Mitarbeiterin im Seelsorgeteam unserer SE tätig. Meine Tätigkeit als Ehrenamtskoordinatorin macht mir immer mehr Spaß. Zum einen, weil ich begeistert bin von den vielen ehrenamtlich Engagierten in unserer Region und ihrem intensiven Einsatz und ich mehr und mehr ein Gefühl für das riesige Netzwerk, das uns dadurch trägt, bekomme. Zum anderen, weil ich kreativ sein kann, Neues ausprobieren „darf“ und beständig auf Menschen treffe, denen auch viel daran liegt, Kirche lebendiger zu gestalten und unseren Glauben alltagskompatibel zu machen. Was mir bei den Herausforderungen in meiner Tätigkeit sehr hilft, ist auch unser tolles Team im Pfarrhaus, die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Pfarrgemeinderat und den Gemeindeteams und natürlich mein Glaube, der mich trägt.
Deshalb an dieser Stelle nochmal mein herzlicher Dank an alle, die mich dabei unterstützen, meine Aufgaben als Ehrenamtskoordinatorin zu bewältigen und weiter zu entwickeln!
Herzliche Grüße, Sabina Heck-Kuhn
 
Aus Pfarrblatt Nr. 12 vom 25. Nov. – 26. Dez. 2023
Dieses Mal erzählt uns Christel Hollerbach aus Hardheim von ihrem Ehrenamt:
  • Wo engagiere ich mich?
Ich engagiere mich Im Blumenschmuckteam St. Alban.
  • Warum engagiere ich mich? 
Es macht mir Freude, mich mit Blumen zu beschäftigen, und mit den Frauen aus dem Team zusammenzukommen.
  • Was von dem, was mir leicht fällt, bringe ich im Ehrenamt ein?
Ich liebe Blumen und mache auch zuhause schon immer gerne Gestecke und Sträuße
  • Was fordert es von mir (z.B. an Zeit, Energie)? Wo geht es eventuell über meine Kraft hinaus?
Die Zeit für diese Arbeiten bringe ich gerne auf.
  • Was bekomme ich zurück? Was ist mein „Gewinn“?
Wenn ich sehe, wie der Blumenschmuck allen Freude bereitet und die Resonanz von Kirchenbesuchern positiv zurück kommt, ist das ein großer Gewinn für uns und freut uns immer wieder.
 
 
Aus Pfarrblatt Nr. 11 vom 28. Okt. – 26. Nov. 2023
Dieses Mal erzählt eine ältere Dame von ihrem Besuchsdienst im Seniorenheim:
•    Wo engagiere ich mich?
Ich engagiere mich im Pflegeheim Baulandhaus.
•    Warum engagiere ich mich?
Ich engagiere mich, weil ich das ganz wichtig finde, kranke und einsame Menschen zu besuchen.
•    Was von dem, was mir leicht fällt, bringe ich im Ehrenamt ein?
Ich gehe jede Woche seit 24 Jahren dort hin, es fällt mir nicht schwer. Ich mache es sehr gerne, anderen Menschen eine Freude zu machen und ich gehe bereichert nach Hause.
•    Was fordert es von mir (z.B. an Zeit, Energie)? Wo geht es eventuell über meine Kraft hinaus?
Ich nehme mir immer die Zeit. Es ist nur eine Frage der Einteilung. Putzen ist unwichtig. Das läuft nicht davon.
•    Was bekomme ich zurück? Was ist mein „Gewinn“?
Ich bekomme mehr zurück, als ich gebe. Es ist einfach schön, den Menschen zuzuhören.
 
Aus Pfarrblatt Nr. 10 vom 30. Sept. – 29. Okt. 2023
Dieses Mal erzählt Johanna Leiblein, die stellvertretende Vorsitzende des ökumenischen Vereins Dienst am Nächsten e.V., von ihrem Ehrenamt:
•    Wo engagiere ich mich? 
Ich engagiere mich für den ökumenischen Verein Dienst am Nächsten e.V., bin im Besuchsdienst der ev. Kirchengemeinde aktiv und beim ökumenischen Angebot Nachmittagskaffee.
•    Warum engagiere ich mich?
Mir geht es so gut, daher engagiere ich mich aus Dankbarkeit. Man bekommt auch so viel zurück und wird beschenkt. Und praktische Nächstenliebe ist für mich ein christlicher Auftrag.
•    Was von dem, was mir leicht fällt, bringe ich im Ehrenamt ein?
Kommunikation mit unterschiedlichen Menschen, Autofahren, praktische Dinge wie Kaffee kochen, Tisch decken…
•    Was fordert es von mir? Wo geht es eventuell über meine Kraft hinaus?
Es fordert manchmal mehr Zeit und Energie als ich habe. Hier muss ich noch öfter „nein“ sagen lernen.
•    Was bekomme ich zurück? Was ist mein „Gewinn“?
Ich bekomme sehr viel Dankbarkeit und auch Lebensweisheit von anderen
 
Aus Pfarrblatt Nr. 9 vom 2. Sept. – 1. Okt. 2023
Dieses Mal erzählt unser Gemeindemitglied Helmut Brünner von seinem Ehrenamt:
•    Wo engagiere ich mich? 
Ich engagiere mich für den ökumenischen Verein Dienst am Nächsten e.V., für mehr Miteinander in der Gemeinde-innerhalb der Ehrenamtlichen-für gegenseitige Unterstützung und Motivation.
•    Warum engagiere ich mich?
Ich engagiere mich, weil ich gemerkt habe, wie wichtig eine funktionierende Gemeinschaft ist, und dass viele Menschen froh über Ansprache und angebotene Kontakte sind, sich aber oft nicht trauen.
•    Was von dem, was mir leicht fällt, bringe ich im Ehrenamt ein?
Ich organisiere gerne, knüpfe leicht Kontakte, helfe bei der Gestaltung von Druckmedien.
•    Was fordert es von mir? Wo geht es eventuell über meine Kraft hinaus?
Manchmal ist es weniger Zeit und Energie, was mir fehlt; oft sind es mehr die guten Ideen und die Kraft, andere davon zu überzeugen.
•    Was bekomme ich zurück? Was ist mein „Gewinn“?
Die Freude, wenn anderen in der Zusammenarbeit das Ehrenamt leichter erscheint, wenn man sich auf gemeinsames Weitermachen freut.
 
Aus Pfarrblatt Nr. 8 vom 5. Aug. – 3. Sept. 2023
Dieses Mal erzählt eine weitere engagierte Frau von ihrem Ehrenamt:
•    Wo engagiere ich mich? 
bei der Frauengemeinschaft Höpfingen und den Lyricsabenden
•    Warum engagiere ich mich?
will Glaube erlebbar machen, auf „lockerer“ Basis trotzdem mit Gott verbunden sein, will Glaube/Beziehung zu Gott aus dem Korsett der Liturgie nehmen
•    Was von dem, was mir leicht fällt, bringe ich im Ehrenamt ein?
Hilfsbereitschaft, Kreativität, Bastelfreude
•    Was fordert es von mir? Wo geht es eventuell über meine Kraft hinaus?
Private Zeit, die ich jedoch gerne bereitstelle, da es sich für mich richtig anfühlt.
•    Was bekomme ich zurück? Was ist mein „Gewinn“?
Positive Rückmeldungen über gelungene Veranstaltungen, darüber, dass Themen, Texte, Bilder, Musik für die Teilnehmenden passend waren und für sie eine Auszeit vom Alltag gebracht haben.
 
Aus Pfarrblatt Nr. 4 vom 15. April – 14. Mai 2023
Dieses Mal stellt sich das Kirchenschmuck-Team aus Höpfingen vor:
Wir sind zurzeit fünf Frauen aus der Pfarrgemeinde, die sich nun seit fast drei Jahren ehrenamtlich um den Blumenschmuck in der Pfarrkirche kümmern. Wir haben diesen schönen Dienst, ohne lange zu überlegen, von einer lieben Frau übernommen. Sie konnte aus gesundheitlichen Gründen diese Tätigkeit nach fast zwanzig Jahren nicht mehr weiter machen.
Im monatlichen Wechsel sorgen wir wöchentlich oder nach Bedarf für einen schönen, frischen Blumenschmuck. Nicht immer ist es einfach, im Winter ist die Kirche kalt und im Sommer verblühen die Blumen schneller.
Woche für Woche bringen wir frische Blumen in unsere schöne Kirche, oft sind sie vom Garten, der Wiese oder auch vom Gärtner. Die Vasen werden gesäubert und der Abfall entsorgt.
Der zeitliche Aufwand beträgt ca. vier Stunden in einer normalen Woche. Zusätzlich binden wir Palmsträußchen, gestalten den Maialtar, den Fronleichnamsaltar, tragen die Früchte für Erntedank zusammen, binden den Adventskranz oder schmücken für Weihnachten oder einen anderen Feiertag. 
Allen von uns macht es große Freude, diesen Dienst zu Ehren Gottes und zur Freude Aller, die die Kirche besuchen, zu tun. Große Unterstützung für den Blumenschmuck bekommen wir von den Blumen-Spendern/innen aus Höpfingen, oder den zupackenden Männern beim Weihnachten schmücken, Herzlichen Dank dafür.
Jede von uns Frauen bringt sich auch noch in verschiedenster Weise weiter in der Pfarrgemeinde ein, zu Ehren Gottes und zur Freude Aller.
Herzlichst
Bärbel Schell, Margit Sauer, Gertrud Lutz, Rosi Hauk, Beate Hilpert
 
Aus Pfarrblatt Nr. 3 vom 18. März – 16. April 2023
Dieses Mal berichtet ein vielfach ehrenamtlich Engagierter aus Hardheim über seine Erfahrungen.
Wo engagiere ich mich?
Ich bin unter anderem Vorstandsmitglied eines katholischen Vereins.
Warum engagiere ich mich?
Ich wurde damals angesprochen, ob ich Lust zum "Mitmachen" hätte. Gern habe ich zugesagt: Damals war ich ohnehin auf der Suche nach einem neuen Hobby und einer guten Gemeinschaft. Inzwischen sind die Vereine fester Bestandteil meines Lebens - ich engagiere mich, weil es Spaß macht und ich meine Freizeit sinnvoll verbringe bzw. der Gesellschaft insbesondere vor Ort etwas zurückgeben kann.
Was von dem, was mir besonders gut liegt, kann ich hier einbringen?
Vor allem eigene Lebenserfahrung aus Beruf, Familie und Ehrenamt, aber auch mein Netzwerk an Kontakten.
Ist es ein dauerhaftes Engagement oder ein Projekt? Wieviel Zeitaufwand ist notwendig?
In meinem Fall ist es dauerhaft seit rund 20 Jahren. Der Zeitaufwand ist variabel; monatliche Vorstandssitzungen können bis zu zwei Stunden dauern, ansonsten hängt es von Projekten und weiteren Aktionen ab. Hier kann es vorkommen, dass man mehrere Tage hintereinander jeweils mehrere Stunden am Tag oder auch ganztägig für den Verein aktiv ist.
Was ich unbedingt noch sagen will:
Ehrenamt ist nicht immer einfach und man wird auch (nicht notwendigerweise im eigenen Verein!) mit Gegenwind oder Anfeindungen rechnen müssen, aber unterm Strich lohnt es sich. Wichtig ist, dass die eigene Familie dahinter steht.
 
Aus Pfarrblatt Nr. 2 vom 18. Februar – 19. März 2023
Dieses Mal berichtet eine bereits seit Jahrzehnten vielfältig engagierte Mitchristin über ihre ehrenamtliche Tätigkeit.
Wo engagiere ich mich?
Besuch bei Alten und Kranken/Kommunion bringen, Gottesdienste gestalten und mitfeiern, Kommunionhelferin, Lektorin, Hospiz-Begleitung Sterbender.
Warum engagiere ich mich?
Weil ich Zeit habe, Kontakt suche und möchte; weil ich Glauben weitergeben oder wieder neu beleben möchte; weil es mir Freude macht und einiges zurück gibt.
Was von dem, was mir besonders gut liegt, kann ich hier einbringen?
Zuhören, erzählen, beten.
Ist es ein dauerhaftes Engagement oder ein Projekt? Wieviel Zeitaufwand ist notwendig?
Ich bin seit über 25 Jahren Kommunionhelferin; Zeitaufwand bei Besuchen, je nach Bedarf, durchschnittlich 2 Stunden pro Woche.
Was ich unbedingt noch sagen will:
Ich freue mich, wenn junge Menschen sich auch einbringen!
 
Aus Pfarrblatt Nr. 1 vom 21. Januar – 19. Februar 2023
Auf den Eingangsimpuls „Diese mir von Gott geschenkten Gaben kann ich im Ehrenamt einbringen“ wurde Folgendes geantwortet:
ich kann mir Zeit nehmen für andere Menschen; den Gottesdienstbesuch für andere ermöglichen; die Mitarbeiterinnen im Pfarrhaus entlasten; auf Menschen zugehen und ihnen Freude bereiten; durch meine Kreativität und meine Liebe zu Blumen die Kirchen verschönern und das Kirchenschmuckteam unterstützen; ich kann zuhören, was mir anvertraut wird; ich kann Dinge planen, organisieren, helfende Gespräche führen, habe Zeit für andere; ich kann basteln, nähen und musizieren, alleine und mit anderen; ministrieren und die Sternsinger-Aktionen unterstützen; motivieren; im Gemeindeteam mitarbeiten; mit Flüchtlingen sprechen und im Café International mit ihnen Deutsch lernen; helfen bei der Wohnungssuche und beim Formulare ausfüllen; mit Menschen musizieren; schwächere Menschen unterstützen; in der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit mit Menschen in Kontakt kommen und organisieren und kreativ sein; ich kann mich gut in eine Aufgabe einarbeiten und diese dann mit anderen zusammen ausführen; ich habe häufig gute Laune; ich kann gut und verständlich sprechen und vorlesen; ich habe Ideenreichtum und Empathie; ich kann Leuten eine Freude bereiten; Glaubenskraft, Zuversicht und Gebet; einfach da sein; gute Laune; Hilfsbereitschaft; meine Freude an der Musik; in Chor singen; mich im Dienst am Nächsten einbringen; da sein, wenn ich gebraucht werde; Zeit haben, um Kranke und Ältere zu besuchen und ihnen Kommunion zu bringen; Geflüchtete und Asylanten aufnehmen und begleiten; den Rosenkranz wöchentlich beten und oft auch vorbereiten; Filmen und Übertragen von Gottesdiensten ins Internet; ich kann auf Menschen zugehen und ihnen zuhören; ich habe die Bereitschaft, gerne zu teilen und zu helfen, bin gerne für andere da………….
Wie wundervoll!!!! Das habe ich gedacht, als ich diese beeindruckenden Aussagen gelesen habe! Wie wundervoll, dass Gott uns so reich beschenkt hat und wir mit unseren Gaben andere Menschen beschenken dürfen. GOTT SEI DANK!
Und herzlichen Dank allen, die sich mitgeteilt haben und mit ihren Gaben unsere Gemeinschaft mit-menschlicher machen.
Herzlichst, Sabina Heck-Kuhn
Ihre Ehrenamtskoordinatorin in der SE
 
Aus Pfarrblatt Nr. 13 vom 17. Dez. – 22. Jan. 2023
Ehrenamt-Videostream der Gottesdienste 
Als sich im Dezember 2020 die Coronalage zuspitzte und Pfarrer Wolff in der Woche vor Weihnachten den Entschluss fasste, keine Präsenzgottesdienste über Weihnachten zu feiern, war es für mich keine Frage, meine Hilfe in Sachen Livestream anzubieten. Ich muss gestehen, auch für mich war der Livestream Neuland, habe ich doch zuvor immer nur Gottesdienste und Veranstaltungen gefilmt und hinterher bearbeitet. Für den Probestream haben wir uns den Sonntagsgottesdienst vor Heiligabend ausgesucht und ein paar Tage zuvor die Technik in der Hardheimer Kirche aufgebaut sowie den Livestream auf Youtube eingerichtet. Prompt traten beim Probestream technische Probleme in Form nicht vorhandenen Tones auf, was aber einem aus der Buchse gerutschten Chinchstecker geschuldet war. Das Problem war mittags noch behoben. An Heiligabend und den darauffolgenden Tagen hat dann zum Glück alles problemlos funktioniert. Im Laufe der Zeit haben wir dann kontinuierlich die optische Aufmachung in Form von Einblendungen optimiert und ich denke, die Streams konnten sich sehen lassen. Auf jeden Fall wurde ich als „Höpfemer“ des öfteren in Hardheim auf die schönen Internetgottesdienste angesprochen. Ich habe festgestellt, das, besonders die älteren Bürger sehr dankbar waren, aus „ihrer“ Kirche die Gottesdienste sehen zu können. Nebenbei, wir haben eine besser Qualität abgeliefert als die Gottesdienste aus dem Vatikan auf den Kirchensendern im Fernsehen.
Die Zeit verging und Woche für Woche ging es in die Kirche zum Sonntagsgottesdienst, an den Feiertagen auch mal mehrere Tage aufeinander. Ende April war dann die kircheneigene Videoanlage fertig eingebaut und am 9. Mai 2021 war es soweit. Der erste Gottesdienst mit der eigenen Anlage wurde gestreamt. An dem Tag habe ich festgestellt, dass ich seit Weihnachten wirklich „jeden“ Sonntag sowie über die Weihnachts- und Osterfeiertage täglich die Gottesdienste besucht habe.
Ich habe es gerne gemacht und ich freue mich, dass wir mittlerweile mit Frank Weidinger, Sebastian Schmitt, Sascha Mackert und Weiteren ein sehr schönes Streamteam sind, das die Gottesdienste aus der Kirche und ab und zu auch aus der gesamten Seelsorgeeinheit überträgt.
Wolfgang König
 
Aus Pfarrblatt Nr. 12 vom 19. Nov. – 18. Dez. 2022
Dieses Mal berichtet Christin Lenk von ihren Erfahrungen im Ehrenamt:
Ich bin engagiert als Pfarrgemeinderätin für die Seelsorgeeinheit und als Mitglied des Gemeindeteams Bretzingen. Meine Motivation ist es, die Lebendigkeit der kirchlichen Gemeinschaft vor Ort zu fördern und zu erhalten. Viele Traditionen im Kirchenjahr habe ich als Kind positiv erlebt, und ich möchte dazu beitragen, dass diese bewahrt werden. Gleichzeitig habe ich Lust, andere, neue Wege zu gehen. Dabei helfen mir meine besonderen Gaben: ich bin kommunikativ, kann gut auf Menschen zugehen und diese auch motivieren. Zum Thema ehrenamtliches Engagement kann ich ganz klar sagen: wenn ich jemandem eine Freude machen kann, freut es mich selbst. Anderen Menschen Zeit zu schenken, gibt auch mir viel zurück.
 
Aus Pfarrblatt Nr. 11 vom 22. Okt. – 20. Nov. 2022
Dieses Mal berichtet eine Mutter aus unserer SE über ihr ehrenamtliches Engagement:
Ich habe mich ehrenamtlich als Katechetin in der Erstkommunionvorbereitung meiner Kinder und beim Eltern-Kind-Turnen eingebracht. Meine Motivation dabei war, dass ich die Notwendigkeit gesehen habe zu unterstützen, da Leute gebraucht wurden. Außerdem habe ich selbst als Kind den Erstkommunionunterricht sehr positiv erlebt und wollte diese Erfahrung weiter geben. Es hat Spaß gemacht, Kinder bei der Beschäftigung mit dem Glauben zu erleben und ihre besondere Sicht kennen zu lernen. Was ich an besonderen Gaben einbringen konnte, waren meine Besonnenheit, und dass ich mich nicht so schnell aus der Ruhe bringen lasse. Mein Tipp für Menschen, die überlegen sich ehrenamtlich zu engagieren: Einfach mal tun!
 
Aus Pfarrblatt Nr. 10 vom 24. Sep. – 23. Okt. 2022
Dieses Mal geht es um ehrenamtliches Engagement im Hospiz
Eine Frau aus unserer SE berichtet:
Ich engagiere mich ehrenamtlich im Odenwaldhospiz in Walldürn. Dort bin ich 1x pro Woche für 4-5 Stunden tätig. Meine Aufgabe besteht zum einen darin, bei der Vorbereitung den Abendmahlzeiten zu helfen. Zum anderen kann ich für die Gäste, das sind die Menschen, die im Hospiz leben, einfach da sein. Dieses Ehrenamt ist für mich ein wichtiger Ausgleich zu meiner beruflichen Tätigkeit im Verwaltungsbereich. Im Hospiz bin ganz nah dran an den Menschen, sie erzählen mir viel von ihrem Leben, von ihren Erfahrungen. Natürlich ist auch das Thema Sterben präsent, und dadurch gehe ich auch in Auseinandersetzung mit meiner eigenen Vergänglichkeit. Ich darf mich mit dem einbringen, was ich gut kann: zuhören, Ruhe ausstrahlen und dadurch andere beruhigen, freundlich und zugewandt sein. Ich habe Zeit für sie, dafür sind sie dankbar. Wie bereits erwähnt, kann das Ehrenamt generell eine gute, erfüllende Tätigkeit sein. Gleichzeitig besteht die Gefahr die eigenen Grenzen nicht zu respektieren. Deshalb ist es wichtig, NEIN zu sagen, wenn es nicht mehr gut tut. Außerdem sind Anerkennung und Wertschätzung generell wertvoll, nicht nur im Ehrenamt sondern auch im beruflichen Umfeld.
 
Aus Pfarrblatt Nr. 9 vom 27. August – 25. September 2022
Dieses Mal stellt sich das Team der Kinderkirche Erfeld vor.
Unsere Gruppe hat den Namen „Kiki“ (Kinderkirche) und besteht aus 6 ehrenamtlichen Mamas. Unsere Gottesdienste feiern wir in Erfeld im Kirchenkeller. Wir organisieren kindgerechte Gottesdienste für Kinder im Alter von 3 – ca. 9 Jahren und deren Familien. Im Jahreskreislauf sind es ca. 4 Termine, die von dem Kiki-Team angeboten werden.
Auf ganzheitliche Art und Weise wird den Kindern das Wort Gottes nähergebracht. Wir singen religiöse Mitmachlieder, erzählen Jesus Geschichten durch Rollenspiele oder spielen mit Figuren nach, basteln und malen. Unsere Kindergottesdienste sind an den Ablauf des Erwachsenen Gottesdienstes angelehnt. Für jeden Kindergottesdienst gibt es ein Vorbereitungstreffen, dabei unterstützt uns Claudia Beger. 
Wir engagieren uns, da wir unsere Kinder, Kinder aus Erfeld und den Nachbarorten mit ihren Familien auf dem Weg zum religiösen Glauben unterstützen möchten. Dabei ist es uns wichtig, dass sie den Glauben erleben können, indem sie beim Bibelspiel in Rollen schlüpfen, Gebete und Bitten selbst formulieren und jeder sich mit seinen Fähigkeiten einbringen darf. 
Jede Mama bringt bei uns ihre Stärken und Fähigkeiten mit ein und dadurch sind wir sehr vielfältig und flexibel. In der Zusammenarbeit entstehen auch tolle Gespräche, man erlebt Gemeinschaft und dies kann nur weiterleben, wenn immer genügend Eltern bereit sind sich im Kiki-Team zu engagieren. Nur dadurch bleibt die Gruppe noch lange lebendig und vielleicht geben unsere Kinder es wieder an deren Kinder weiter. 
 
Aus Pfarrblatt Nr. 7 vom 2. Juli – 31. Juli 2022
Herzlichen Dank an das Team der Katholischen Öffentlichen Bücherei (KÖB), das dieses Mal Einblick gibt in seinen Dienst:
•    Wie engagieren Sie sich?
Wir sind verantwortlich für die KÖB St. Alban, die sich im UG des Pfarrheims in Hardheim befindet.
•    Warum engagieren Sie sich?  
Wir finden, dass Lesen generell den persönlichen Horizont erweitert. Außerdem bekommen gerade auch Kinder durch das Vorlesen oder Selbstlesen ein besseres Sprachgefühl und können sich verständlicher mitteilen. Es ist schön, ihnen die Vertrautheit mit literarischer Sprache und Medienkompetenz vermitteln zu können.
•    Was von dem, was Ihnen besonders gut liegt, können Sie hier einbringen?
Das soziale Miteinander wird unterstützt. Wir können zuhören und Menschen beraten, was den Lesestoff angeht. Teilweise werden von den Besuchern auch Themen  über „Büchereiprobleme“ hinaus angesprochen.
•    Ist es ein dauerhaftes Engagement oder ein Projekt? Wieviel Zeitaufwand ist notwendig?  
Es ist ein dauerhaftes Engagement. Im Wechsel engagieren wir Mitarbeiterinnen der KÖB uns für jeweils 2 Stunden an 2 Wochentagen. Die KÖB ist geöffnet von 10-12 Uhr an Sonntagen und mittwochs von 16-18Uhr. Unser Zeitaufwand beschränkt sich allerdings nicht nur auf die Ausleihzeiten. 
Bücher einbinden, neue Bücher auswählen, das Reinigen der Bücherei und das Vorbereiten und Durchführen verschiedener Veranstaltungen übernehmen wir selbstverständlich auch.
•    Was wollen Sie sonst gerne noch mitteilen?  
Das Ehrenamt in der KÖB ist schön, weil die Bücherei ein Ort der Ruhe und Entspannung ist. Die Hektik des Alltags tritt einen Schritt zurück. Das merkt man auch den Besuchern an. Außerdem finden wir es wichtig im Sinne der Nachhaltigkeit, dass Bücher und vor allem Zeitschriften durch mehrere Hände gehen.
 
Aus Pfarrblatt Nr. 6 vom 5. Juni – 3. Juli 2022
•    Wie engagiere ich mich?
 Ich leite mehrerer Gruppen der DRK-Seniorengymnastik in Hardheim und Höpfingen.
•    Warum engagiere ich mich?
Ich habe Spaß an der Bewegung und Freude an der Zusammenkunft mit Menschen.
•    Was von dem, was mir besonders gut liegt, kann ich hier einbringen?
Ich mag es, Menschen durch Freundlichkeit ebenfalls zum Lachen zu bringen und sie durch fröhliche Musik locker zum Bewegen zu bringen. Ich kann gut zuhören und nachfragen bei Problemen, die die Teilnehmer bewegen.
•    Ist es ein dauerhaftes Engagement oder ein Projekt? Wieviel Zeitaufwand ist notwendig?
Es ist ein dauerhaftes Engagement seit 22 Jahren. Der Zeitaufwand für eine Gruppe beträgt wöchentlich 1 Stunde. Tatsächlich ist es viel mehr: Vor- und Nachbereitung, Krankenhausbesuche, runde Geburtstage, Weihnachtsfeiern, Jahresausflug, Eis- oder Kuchenessen vor der Sommerpause, früher Krapfen- oder Heringsbrötchen/ Käsebrötchen um die Faschings-/Aschermittwochszeit usw. (vor Corona)
•    Was ich noch sagen will:
Neue Teilnehmer sind herzlich willkommen. Sie können mich bei Interesse gerne anrufen: Koni Reichert 06283-8730
 
Aus Pfarrblatt Nr. 5 vom 7. Mai – 6. Juni 2022
Unsere Ehrenamtskoordinatorin berichtet über Ihre eigenen Erfahrungen:
 
Mein Name ist Sabina Heck-Kuhn. Ich war zeitweise als Kantorin in Höpfingen aktiv und gestalte auch jetzt noch einzelne Gottesdienste musikalisch mit. Der Zeitaufwand hält sich in Grenzen, da ich die meisten Lieder aus dem Gotteslob kenne. Singen ist für mich Lebenselexier und begleitet mich schon seit meiner Kindheit. Meine Eltern haben mir und meinen Geschwistern die Liebe zur Musik und besonders auch zum Chorgesang vorgelebt. Miteinander zu musizieren schafft eine innige Verbundenheit, und singen hilft, auch das zum Ausdruck zu bringen, was mit Worten nicht vollständig zu vermitteln ist. So ist das Miteinander-Singen in Gottesdiensten für mich Zeichen des Glauben, es ist Gottes Lob, und…es fällt mir leicht und macht mir Freude! 
 

Vielen Dank für alle Beiträge.

Ehrenamtliches Engagement kann Freude bringen und Erfüllung!

Vielleicht haben auch SIE Lust und Zeit, sich mit Ihren besonderen Gaben für die Gemeinschaft einzubringen!? Oder SIE suchen Unterstützung und wissen noch nicht, wo diese herkommen soll?! Tun Sie den ersten Schritt: melden Sie sich! 
Kontakt: ehrenamt@se-madonnenland.de

Eine gute Gelegenheit sich zu engagieren bietet die gemeinsame Initiative der Türöffner-Initiative und unserer Seelsorgeeinheit.